Schönste Strände an der Südostküste…

Nach den Bluemountains gings zurück ans Meer. Erste Übernachtung in Shellharbour. Der Camper direkt am Meer, ein wunderschöner Sandstrand und die Warnung vor Schlangen… (aber nicht eine gesichtet)

Dann ging es weiter über Kiama, wo wir eine Felsformation mit einem wasserspeienden Loch besichtigten bis in die Jervis Bay. Dort besuchten wir den Strand am Hyams Park der gemäss Guinnessbuch der Weltrekorde den weissesten Sand besitzt. Tatsächlich, obwohl ich bereits an der Westküste von Florida sehr weisse Strände bestaunen konnte, war dies noch eine Nummer beeindruckender. Es hat richtig geblendet, fast wie im Schnee und das Wasser war extrem klar. Da mussten wir einfach ins Meer, auch wenn es eher kalt war. In Huskisson genossen wir nochmals weissen Sand der Jervis Bay und übernachteten auch wieder auf einem Strandcamping. Beim Nachtessen bestellte ich eine Pizza Vulcano, gemäss Servicepersonal sehr scharf, was ich zuerst nicht glauben wollte. Gut habe ich mit zusätzlich Scharf gewartet… der Hinweis war wirklich ernst gemeint, mein doch gewöhnter Mund brannte wie Feuer! Neben uns geschah dasselbe und so kamen wir in ein unterhaltsames Gespräch mit Einheimischen und deren Freunden.

Weiter nach Narooma mit Abstecher zum Pretty Beach und Pebbly Beach. Wunderschöne Strände umrandet von Wäldern. Am Pebbly Beach dann unverhofft die ersten Kängurus. Ein tolles Erlebnis, diese Tiere beobachten zu können. Sie waren überhaupt nicht scheu und so konnten wir ganz nahe an sie heran. Man hätte sie sogar streicheln können, doch davon wurde abgeraten, handelt es sich doch um Wildtiere, welche man auch dementsprechend behandeln sollte.

Blue Mountains

Gemäss unserem Reiseführer sei ein Ausflug in den Blue Mountains Nationalpark lohnenswert… also machten wir uns nach Sydney auf den Weg in beschriebenen Nationalpark. Den Reiseführer zu kaufen (und im zu vertrauen) hat sich mehr als gelohnt. Ein gewaltiges Hochplateau mit riesigen Canyons und alles mit Regenwald bewachsen, soweit das Auge reicht.

Am ersten Tag machten wir eine Wanderung durch den Grand Canyon. Mindestens so schön wie der grosse Bruder in Amerika. Der Wanderweg führte uns runter in den Canyon. Wir tauchten ein in das Paradies eines Regenwaldes. Während drei Stunden konnten wir diese prachtvolle Natur geniessen. So etwas hatte ich bis dann noch nie gesehen. Zum Schluss der Wanderung mussten wir natürlich auch wieder ca. 250 Höhenmeter hinauf. Einige Schweisstropfen später konnten wir einen herrlichen Ausblick über das ganze Gebiet geniessen.

Am Nachmittag fuhren wir weiter nach Katoomba, der Hauptstadt der Region. Dort konnten wir einen herrlichen Ausblick auf die eindrückliche Sandsteinformation Tree Sisters geniessen, bevor wir auf den Camping zum übernachten fuhren. In der Nacht war es doch sehr kalt (7 Grad Celsius) und wir waren nicht unglücklich, dank dem grösseren Campervan eine Klimaanlage mit Heizung geniessen zu können!

Wir überlegten noch eine weitere Nacht dazu zu buchen, doch dann hörten wir von den schlimmen Buschfeuern, welche nördlich von Sydney wüteten und entschieden uns, am nächsten Tag weiterzufahren. Tatsächlich hörten wir später auch von Feuern in den Blue Mountains, war wohl schon die richtige Entscheidung.

Zum Abschied genossen wir jedoch noch eine Seilbahnfahrt über das Felsental und eine steile Abfahrt (52% Neigung) mit einer Bahn nochmals in den Regenwald hinein. Dort liessen wir die Natur auf einem stündigen Rundweg nochmals voll auf uns einwirken bevor wir Richtung Küsten losfuhren.

Die Blue Mountains waren wirklich einen Abstecher wert! Mal schauen, ob die Sandstrände an den Küsten auch das halten, was sie gemäss Reiseführer versprechen…

Campervan

Tja, was gibt es über unseren Campervan zu berichten… für die eine zu gross, für den anderen knapp genug Platz…

Nach Sydney durften wir unseren Camper ein wenig ausserhalb der Stadt abholen (Uber funktionierte grossartig). Während wir das Administrative erledigten, wurde der Campingbus vorgefahren. Ein Mercedes Sprinter. Wir wussten eigentlich, worauf wir uns einliessen und bereits beim Buchen war sich Jolanda nicht sicher… Jolanda erschrak dann auch ein wenig… Mit 7m Länge, 2m Breite und knapp 3m Höhe ein wirklich ein herziger Bus 🙂

Bereits nach wenigen Kilometern fühlte ich mich beim Fahren, wie mit einem grösseren PW. Leider hatte Jolanda bis jetzt noch zu wenig Mut, um auch zu fahren. Doch das ist auch nicht weiter schlimm, ich geniesse es. Der Mercedes fährt gut, hat sogar einen Tempomat und auch das Linksfahren habe ich meistens im Griff (sonst erinnert mich Jolanda sofort!)

Nun fahren wir in den Blue Mountains Nationalpark. Nur ca. 180km von Sydney entfernt. Mal schauen, wie es dort so aussschaut…

I lost my heart to Sydney…

Nach einem ca. sieben Stunden langen Flug landeten wir in Sydney. Der Flug war sehr friedlich, Jolanda konnte sogar während des Fluges schlafen (vielleicht auch dank meinen neuen Noise-Cancelling Kopfhörern 🙂 )

Das Hotel lag am Darling Harbour und unser Zimmer befand sich zuoberst im 10 Stock! Das Zimmer war zwar klein, dafür stand eine Flasche Sekt bereit für das Honeymoon Paar??? Ich erklärte an der Reception, dass hier wohl ein Fehler vorliege… den Sekt durften wir trotzdem behalten (den haben wir für einen ruhigen Abend im Camper mitgenommen 🙂 )

Sydney ist einfach grossartig! Die Oper unbeschreiblich! Wir besuchten eine äusserst interessante Führung und hatten dabei enormes Glück. Sowohl im grossen Konzertsaal als auch im Opernsaal fanden Proben statt und wir erhielten dadurch einen guten Einblick in die Akustik und die Konzertambiance. Leider war die Abendvorstellung bereits ausgebucht…

Aber auch neben der Oper hat Sydney viel zu bieten. Die Sydney Harbour Bridge, der Botanische Garten, Chinatown, Darling Harbour, etc. Es wurde uns nie langweilig und man konnte vieles zu Fuss ablaufen. Ein spezielles Erlebnis war sicher auch die Fahrt mit einer Fähre, welche uns noch eine weitere Sicht auf die Stadt ermöglichte.

Das war mir jedoch immer noch nicht genug. Ich musste noch auf den Sydney Tower und die Stadt von oben betrachten. Eine super Sicht auf die Stadt und die ganze Region. Ich konnte bis zu den Blue-Mountains sehen (unser nächstes Ziel).

Wenn man in Sydney ist, darf natürlich ein Besuch am berühmten Bondi Beach nicht fehlen. Nur eine halbe Stunde ausserhalb des Zentrums befindet sich dieser schöne Strand. Wir genossen das Strandfeeling und begaben uns auf den Bondi Beach Walk der Küste entlang. Dabei kamen wir in den Genuss von einer Skulpturenaustellung dem Weg entlang. Manche Skulpturen begeisterten uns, andere liessen uns fragend zurück (was ja auch ein Ziel von Kunst sein kann). Der Walk jedoch auf jeden Fall zu empfehlen. Eine super Aussicht auf das Meer und die felsige, jedoch von Stränden unterbrochene Küste.

Die drei Tage in Sydney haben mich begeistert (für Jolanda hatte es manchmal fast zu viele Menschen auf engem Raum). Irgendwie war die Stimmung so friedlich und positiv. Wirklich tolle Tage, welche immer in Erinnerung bleiben werden.

Singapore

Nach dem Flug nach Singapore konnten wir die Stadt zwei Tage lang erkunden. Singapore gilt als sehr sauber und sicher. Tatsächlich hatten wir nie das Gefühl, in einer gefährlichen Gegend zu sein und auch die Strassen und Gebäude waren so sauber wie bei uns. Eigentlich alles sehr westlich (die Vergangenheit als Englische Kronkolonie ist immer noch deutlich sichtbar).

Wir landeten nach einem guten, aber langen Flug um 7 Uhr in Singapore, konnten im Hotel das Gepäck bereits abgeben und liefen los, das Zentrum zu entdecken. Durch den Fort Canning Parc, vorbei an alten Bäumen und unbekannten Pflanzen (erster Botanischer Garten der Stadt), weiter dem Singapore River entlang, erreichten wir Marina Bay, das (touristische) Zentrum von Singapore.

Wir bestaunten den Merlion (das Wahrzeichen der Metropole) und standen das erste Mal vor der eindrücklichen Skyline mit den vielen Hochhäusern. Gegenüber der kleinen Bucht, das Hotel Marina Bay Sands, aufgeteilt in drei riesige Türme mit darauf liegender, verbindenden Plattform. Wirklich sehenswert! Um den Singapore River noch besser zu erkunden, wählten wir eine Schifffahrt durch die Bucht und konnten alles noch aus einer anderen Perspektive betrachten.

Am ersten Abend gings in den Singapore Gardens by the Bay. Die Lichtshow zusammen mit der Musik war schlicht atemberaubend. Die künstlichen Bäume, welche mit vielen Pflanzen begrünt wurden, leuchteten in allen Farben und passend zur Musik. Muss man gesehen haben! Anschliessend besuchten wir noch eine Wasser-Lasershow in der Bucht, welche Bilder und spezielle Effekte auf Wasserfontänen projizierte. Mit diesen vielen Eindrücken ging der erste Tag des Aufenthaltes zu Ende.

Den zweiten Tag nutzten wir für eine Hop on Hop off Bus Tour durch die Stadt. So sahen wir die wichtigen Viertel der Stadt, konnten nach belieben ein-, aussteigen und zusätzlich zu Fuss die Stadtteile erkunden. Natürlich durfte auch eine Riesenrad fahrt nicht fehlen. Dabei hatten wir einen guten Ausblick über die Stadt. Gerade unterhalb befindet sich die Formel 1 Boxengasse mit der Start- und Zielgeraden. Da mussten wir natürlich vorbei laufen.
Da wir wohl nur einmal in Singapore sein werden, wollten wir es nicht verpassen, auf der Dachterrasse des Hotels Marina Bay Sands auf ca. 180m Höhe den bekannten Singapore Sling (süsser, kalter Drink) zu geniessen. Hat sich trotz des hohen Preises auf jeden Fall gelohnt.
Am Abend ging es nochmals zu den Lichtshows, da uns diese einfach so beeindruckten. Lange konnten wir die Nacht nicht geniessen, das es bereits um 4:30 Uhr wieder zurück zum Flughafen ging.

Wir erlebten zwei wirklich tolle und eigentlich unbeschreibliche Tage mit sehr vielen neuen Eindrücken. Nun geht es weiter nach Sydney… Wir sind bereits gespannt, was uns dort alles erwartet.

Vorbereitung und Abreise…

Nun ist es soweit! Wir sitzen am Gate vor dem A380 und warten aufs Boarding…

Die letzten Wochen gingen sehr schnell vorbei. Es gab fast keine Zeit, um diese Reise zu planen und sich darauf vorzubereiten. Dadurch, dass wir die Reise mit Globetrotter zusammen im Vorfeld bereits praktisch vollständig vorbereitet hatten, war dies auch nicht notwendig. Es war sogar ein grosser Vorteil, so wurden wir abgelenkt und gar nie richtig nervös.

Erst in den letzten Tagen wurde uns wieder bewusst, dass wir unsere geliebte Familie, unsere Freunde und die gewohnte Umgebung erst in sieben Wochen wieder sehen werden. Kein Abenteuer ohne Abschiedsschmerz… Doch nun freuen wir uns auf viele neue Eindrücke, tolle Erlebnisse und eine gemeinsame Zeit.

Bereits gespannt warten wir auf unseren Flug mit dem A380! Immer wieder haben wir diesen riesigen Flieger von der Terrasse aus landen sehen und nun sitzen wir bald selbst drin….

Landen werden wir in Singapur, wo wir zwei Nächte bleiben werden. Eine ganz andere Kultur erwartet uns… Doch darüber mehr im nächsten Beitrag…

Palm Beach, Miami Downtown

Am Montag ging es langsam in Richtung Rückreise. Damit ich am Rückreisetag nicht mehr viel zu fahren hatte, wählte ich Palm Beach an der Ostküste zu meiner letzten Übernachtung aus. Ich wollte nach dem schönen Sonnenuntergang in Fort Myers nochmals einen Sonnenaufgang am Atlantik geniessen.

Dazu fuhr ich einmal mehr quer durch Florida. Ich wählte einen Weg, der mich am Lake Okeechobee vorbei führte. Dieser riesige See ist der Ursprung des Wassers in den Everglades. Den wollte ich unbedingt noch sehen. Problematisch dabei ist jedoch das flache Gelände. Ich konnte den See fast nicht sehen, da keine Anhöhe vorhanden war, von wo aus man einen Überblick erhalten könnte. So musste eine Deichfahrt reichen….

Nach drei Stunden Fahrt war ich auch bereits in Palm Beach angekommen. Ein Ort, wo die Reichsten der Reichen sich Häuser leisten. Es war schon beeindruckend, was für Villen direkt am Strand zu sehen waren. Nicht fehlen durfte natürlich das anwesen von Donald Trump. Mar-a-lago, eine riesige Anlage, die jedoch zur Bucht und nicht zum Meer hin orientiert ist.

In Palm Beach musste ich natürlich nochmals an den Strand und kurz in die Wellen tauchen, für längere Zeit das letzte Mal…

Und auch das letzte Mal für einen Sonnenaufgang aufstehen… Doch das musste einfach sein, obwohl ich bereits so viele Auf- und Untergänge gesehen habe… Einmal mehr wurde ich nicht enttäuscht und der Himmel bot mir ein ein super Spektakel für meinen letzten Tag in Florida, inklusive Pelikane!!!

Bevor es zum Flughafen ging, wollte ich mir noch Miami Downtown ein wenig näher anschauen. Mit Dani und Katja haben wir die Viertel Wynwood und Little Havana besucht, nun wollte ich noch zu den Wolkenkratzern. Doch auf der I95 Richtung Downtown war ziemlich was los, nichts mit gemütlich reinfahren. Aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg und so schaffte ich es bis ins Zentrum. Die Skyline hat sich gelohnt, auch wenn ich sonst von Miami nicht viel mitbekommen habe.

Nun sitze ich am Flughafen und warte auf meinen Flug zurück. Optimal für meinen letzten Blogeintrag für diese Reise. Nach fünf Wochen auf Tour mit sehr vielen Eindrücken und Erlebnissen, freue ich mich auch wieder, meine Familie und Freunde zu treffen, bevor es am Sonntag für zwei Wochen mit der Berufsschule Bülach nach Oxford geht…

Fort Myers

Nach der kleinen Enttäuschung in Everglades City freute ich mich auf den zweiten Besuch von Naples. Und tatsächlich, auch dieses Mal wieder Delphine! Nicht mehr ganz so nahe, aber immer noch hervorragend anzuschauen! Ich weiss nicht, was mich so berührt, wenn ich freischwimmende Delphine sehe, aber ich könnte einfach stundenlang zusehen.

Doch ich wollte ja weiter nach Ford Myers (ein Tipp von Flavia). Im Reiseführer las ich, dass dort die Winterresidenz von Thomas Edison und Henry Ford war. Natürlich musste ich das Museum und die Wohnhäuser besuchen. Eine interessante Führung brachte uns die damalige Zeit näher. Als die beiden nach Fort Myers kamen, waren sie schon sehr reich. Das Anwesen ist riesig und man konnte auch einige Ausstellungsstücke und das Labor bewundern. Dazu gab es damals einen exotischen Park, nicht weil Edison Freude daran hatte, sondern weil er zusammen mit Ford und Firestone mögliche Pflanzen für den Anbau von Naturgummi suchte. Ein sehr vielfältiger Forscher.

Die Stadt Fort Myers selbst hat mir nicht so gefallen und so fuhr ich zum Motel auf Mort Myers Beach… Der Tipp von Flavia war aber so richtig gut! Danke! Weisser Strand, ruhiges Meer, viele Vögel und am Abend einen unglaublichen Sonnenuntergang… Da buchte ich spontan noch eine Nacht. Am zweiten Tag begann ich mich ein wenig für die Rückreise vorzubereiten und am Abend folgte der obligate Sonnenuntergang. Alleine dafür muss ich wieder einmal nach Florida!

Morgen geht es wieder an die Ostküste nach Palm Beach (hoffentlich kann ich dort nochmals einen schönern Sonnenaufgang geniessen) und danach direkt zum Flughafen…

Everglades II (Shark Valley)

Nach den Keys wollte ich noch die anderen Zugänge zum Everglades National Park anschauen. Zuerst stand der nördliche Shark Valley Trail an. Zu Fuss, per Tram oder per Fahrrad lässt sich dort ein 15 Meilen langer Weg erkunden. Trotz teilweisem Regen wählte ich natürlich das Fahrrad. Bevor ich los fuhr, wurde ich noch darauf aufmerksam gemacht, dass man nach ca. 2 Meilen einen toten Alligator sehen könne, der von einem anderen Alligator teilweise verspeist wurde… machte mir ziemlich Mut…

Tatsächlich kam ich an dieser Stelle vorbei, machte jedoch nicht zu lange halt. Es ging noch weitere 6 Meilen bis zu einem Aussichtsturm. Dieser bot einen super Überblick über die Weite dieses einmaligen Nationalparks.

Auf dem ganzen Weg war ich praktisch alleine in der Wildnis. Ich sah viele grosse und kleine Vögel, eine Schlange, diverse Grasshüpfer, grosse Schnecken, etc. Nach zwei Stunden fahrt war ich jedoch irgendwie sehr froh, dass ich keinem Alligator begegnete… ein wenig unheimlich war das ganze schon, obwohl ich wusste, dass sie nicht gefährlich sind…

Dann ging es weiter nach Everglades City. Dort erwartete ich eigentlich nochmals einen tollen Einblick in den Nationalpark. Dieser Teil ist jedoch hauptsächlich per Boot zu erkunden. Das habe ich bereits mal gemacht und so verzichtete ich auf weitere Touren und beendete meine Everglades Erfahrungen.

Zum Schluss der Reise werde ich nochmals die Westküste (Fort Myers) und dann die Ostküste (Palm Beach) erkunden…

Key West

Am Dienstag nach dem Abschied von Dani und Katja fuhr ich noch bis nach Marathon. Dort übernachtete ich das erste Mal auf den Keys. Diese Unterkunft war doch sehr speziell… Ich hatte zwar ein eigenes Badezimmer, doch das war nicht überdacht???!!! So duschte ich halt unter freiem Himmel und machte mich auf den Weg, den ersten Sonnenuntergang auf den Keys zu erleben. Tatsächlich, ohne Wolken versank die Sonne im Meer! Davon kann ich mich einfach nicht satt sehen…

Am nächsten Tag besuchte ich vor der Weiterfahrt noch ein Turtle Hospital, in welchem verletzte Schildkröten verarztet und gepflegt werden, bis sie wieder ausgesetzt werden können. Die leisten dort eine super Arbeit für den Erhalt dieser Spezies.

Dann ging es weiter Richtung Key West mit einem Halt am berühmten Bahia Honda State Park. Wirklich ein sehr schöner Fleck mit der berühmten, alten Eisenbahnbrücke.

In Key West angekommen machte ich mich auf den Weg zm südlichsten Punkt. Dort standen so viele Touristen für Fotos an, dass ich sofort weiter ging (ich machte mein Foto dann am anderen Morgen früh ganz in Ruhe). Zuerst stieg ich mit zitternden Knien auf den alten Leuchtturm und hatte einen super Überblick über Key West. Anschliessend besuchte ich das Hause, in welchem Hemingway gelebt und einige seiner Werke geschrieben hat. Dazu genoss ich eine sehr informative und mit Anekdoten angereicherte Führung.

Am Abend musste ich natürlich zum Sunset auf den Mallory Square. Dort wird der Sonnenuntergang wirklich zelebriert! Hunderte von Leuten veranstalteten ein Fest zum Sonnenuntergang. Sehr schön, aber auch ein wenig speziell, geht doch die Sonne jeden Tag und überall auf der Welt unter… aber wirklich eine schöne Atmosphäre um den Sonnenuntergang zu geniessen.

Am nächsten Tag hatte ich noch ein wenig Zeit und entschied mich spontan für einen Schnorchelausflug. Das Florida Riff ist das drittgrösste Riff auf der Welt und das wollte ich mir mal näher anschauen. Mit einem Schiff fuhren wir zwei Spots an, an welchen wir schnorcheln konnten. Für mich das erste Mal und ich benötigte einige Minuten, bis ich mich der Wasserwelt hingeben konnte. Aber dann eröffnete sich für mich eine neue Welt. Klares Wasser, diese Vielzahl von vielfarbigen und verschiedenen Fischen, unterschiedliche Korallenformen, und alles ganz nahe, wirklich unglaublich. Ein super Erlebnis!

Und dann hiess es auch schon wieder Abschied nehme von den Keys und zurück aufs Festland, wo nochmals ein Besuch in den Everglades wartet…