Blue Mountains

Gemäss unserem Reiseführer sei ein Ausflug in den Blue Mountains Nationalpark lohnenswert… also machten wir uns nach Sydney auf den Weg in beschriebenen Nationalpark. Den Reiseführer zu kaufen (und im zu vertrauen) hat sich mehr als gelohnt. Ein gewaltiges Hochplateau mit riesigen Canyons und alles mit Regenwald bewachsen, soweit das Auge reicht.

Am ersten Tag machten wir eine Wanderung durch den Grand Canyon. Mindestens so schön wie der grosse Bruder in Amerika. Der Wanderweg führte uns runter in den Canyon. Wir tauchten ein in das Paradies eines Regenwaldes. Während drei Stunden konnten wir diese prachtvolle Natur geniessen. So etwas hatte ich bis dann noch nie gesehen. Zum Schluss der Wanderung mussten wir natürlich auch wieder ca. 250 Höhenmeter hinauf. Einige Schweisstropfen später konnten wir einen herrlichen Ausblick über das ganze Gebiet geniessen.

Am Nachmittag fuhren wir weiter nach Katoomba, der Hauptstadt der Region. Dort konnten wir einen herrlichen Ausblick auf die eindrückliche Sandsteinformation Tree Sisters geniessen, bevor wir auf den Camping zum übernachten fuhren. In der Nacht war es doch sehr kalt (7 Grad Celsius) und wir waren nicht unglücklich, dank dem grösseren Campervan eine Klimaanlage mit Heizung geniessen zu können!

Wir überlegten noch eine weitere Nacht dazu zu buchen, doch dann hörten wir von den schlimmen Buschfeuern, welche nördlich von Sydney wüteten und entschieden uns, am nächsten Tag weiterzufahren. Tatsächlich hörten wir später auch von Feuern in den Blue Mountains, war wohl schon die richtige Entscheidung.

Zum Abschied genossen wir jedoch noch eine Seilbahnfahrt über das Felsental und eine steile Abfahrt (52% Neigung) mit einer Bahn nochmals in den Regenwald hinein. Dort liessen wir die Natur auf einem stündigen Rundweg nochmals voll auf uns einwirken bevor wir Richtung Küsten losfuhren.

Die Blue Mountains waren wirklich einen Abstecher wert! Mal schauen, ob die Sandstrände an den Küsten auch das halten, was sie gemäss Reiseführer versprechen…

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