
Nach den Keys wollte ich noch die anderen Zugänge zum Everglades National Park anschauen. Zuerst stand der nördliche Shark Valley Trail an. Zu Fuss, per Tram oder per Fahrrad lässt sich dort ein 15 Meilen langer Weg erkunden. Trotz teilweisem Regen wählte ich natürlich das Fahrrad. Bevor ich los fuhr, wurde ich noch darauf aufmerksam gemacht, dass man nach ca. 2 Meilen einen toten Alligator sehen könne, der von einem anderen Alligator teilweise verspeist wurde… machte mir ziemlich Mut…

Tatsächlich kam ich an dieser Stelle vorbei, machte jedoch nicht zu lange halt. Es ging noch weitere 6 Meilen bis zu einem Aussichtsturm. Dieser bot einen super Überblick über die Weite dieses einmaligen Nationalparks.

Auf dem ganzen Weg war ich praktisch alleine in der Wildnis. Ich sah viele grosse und kleine Vögel, eine Schlange, diverse Grasshüpfer, grosse Schnecken, etc. Nach zwei Stunden fahrt war ich jedoch irgendwie sehr froh, dass ich keinem Alligator begegnete… ein wenig unheimlich war das ganze schon, obwohl ich wusste, dass sie nicht gefährlich sind…
Dann ging es weiter nach Everglades City. Dort erwartete ich eigentlich nochmals einen tollen Einblick in den Nationalpark. Dieser Teil ist jedoch hauptsächlich per Boot zu erkunden. Das habe ich bereits mal gemacht und so verzichtete ich auf weitere Touren und beendete meine Everglades Erfahrungen.
Zum Schluss der Reise werde ich nochmals die Westküste (Fort Myers) und dann die Ostküste (Palm Beach) erkunden…