Bereits die erste Schulwoche vorbei…

Die erste Woche verging wie im Fluge. Am Morgen besuchte ich jeweils die Englisch-Schule und anschliessend ging ich in der Stadt auf kleine Entdeckungsreisen… (Montag und Dienstag habe ich bereits beschrieben…)

Was ich am Mittwoch zuerst machen musste, war ein Wechsel der Unterkunft. Ich hatte ein Airbnb gebucht, welches sehr nahe der Schule liegt. Leider war es direkt an der befahrenen Sand St. und verfügte über keine Klimaanlage. Die Wohnung war auch noch gegen Westen ausgerichtet und heizte sich gegen Abend so richtig auf… Ich hatte in der Nacht jeweils ca. 28 Grad im Schlafzimmer und konnte auch das Fenster nicht offen halten, da der Strassen- und anderer Lärm so stark war… Dazu war das Appartement zwar gross, aber doch schon in die Jahre gekommen und ziemlich abgelebt… Am Dienstag reichte es mir und ich konnte beim selben Gastgeber ein anderes Zimmer buchen ohne mein bereits bezahltes Geld zu verlieren. Natürlich teurer aber das hat sich mehr als gelohnt. Nun logiere ich in einem schönen ruhigen Zimmer mit Klimaanlage und einer schönen Terasse mit Pool von wo aus man einen tollen Blick auf den Tafelberg hat.

Am Mittwochabend ging ich dann noch mit einigen der Schule Abendessen und konnte so einen erfolgreichen Tag abschliessen.

Donnerstags nach der Schule ging ich mit einigen Klassenkollegen an einem Streetfood-Market mittagessen. Dies war wirklich excellent. Ich wählte ein Gericht, welches sich „Seven Colors of South Africa“ nannte. Sieben typische Gerichte welche ich gleichzeitig testen konnte. Am besten hat mir Chakalaka geschmeckt, ein Gemüseeintopf mit Peperoni, Zwiebeln und vielen mehr… Grossartig!


Am Nachmittag wollte ich auf den Tafelberg, musste dies jedoch aufgrund des starken Windes verschieben. So machte ich mich auf den Weg nach Bo- Kaap, einem älteren Viertel mit vielen farbigen Häusern. Es war eine eher ärmliche Gegend aber wirklich schön anzuschauen.

Der Freitagabend war bereits wieder mit einer Aktivität der Schule ausgebucht. Ich meldete mich für einen Besuch des “ Bay Harbour Market“ in der Hout Bay an. Zuvor liess ich es mir jedoch nicht nehmen, auch hier in Kapstadt einen Coiffeur zu besuchen. Das mache ich sehr gerne an verschiedenen Orten ausserhalb der Schweiz. Und einmal mehr hat es sich gelohnt, unter Einheimischen und von Einheimischen die Haare schneiden zu lassen ist immer wieder ein echtes Erlebnis! Da fühlt man sich irgendwie wie zuhause.

Der Markt am Abend war sehr schön und gut besucht. Neben vielem südafrikanischem Schnickschnack gab es auch gutes Essen und Live-Musik. So ging meine erste Woche friedlich und froh zu Ende.

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