Die letzte Nacht im Camper verbrachten wir bereits in Adelaide. Wir buchten auf dem Stadt-Campingplatz. Nicht mehr die Aussicht, welche wir am Strand geniessen konnten, dafür in der Nähe des Stadtzentrums.
Wir machten uns direkt nach der Ankunft auf, um die Stadt zu erkunden. Zu Fuss waren wir doch ca. 30 Min. unterwegs, um ins Zentrum zu gelangen. Der Weg führte durch den botanischen Garten, in welchem wir einen riesigen Schwarm Fledermäuse beobachten konnten. War doch ein wenig speziell, als über uns, wie ein Taubenschwarm, plötzlich grosse Fledermäuse flogen. Hatte ich so den Tag über noch nie gesehen.

In der Stadt selbst schlenderten wir durch die Einkaufsstrasse und erkundenten die Gegend rund um das Zentrum. Eine sehr schöne Kathedrale auf dem Weg zurück zum Camping war sicherlich ein Highlight.

Nachdem wir das letzte Mal im Camper geschlafen hatten, machten wir uns auf den Weg, um diesen abzugeben. Ich entschied mich (entgegen dem Willen von Jolanda), zuerst beim Hotel vorbei zu fahren und das Gepäck zu deponieren. In der Innenstadt war es schon ein wenig eng, aber wir hatten ja „nur“ einen mittelgrossen Caravan 🙂 . Die Abgabe selbst war simpel, auch das defekte Blinkerglas war kein Problem, der Angestellte hatte dazu nur ein müdes Lächeln übrig, er ist sich wohl anderes gewöhnt. Wir gaben den Camper mit einem lächelnden und einen weinenden Auge ab. Wir waren froh, dass wir ohne Unfall und Probleme die 2’700 km reisen konnten, aber wir haben uns auch sehr ans Schlafen im Van und auf den schönen Campingplätzen gewöhnt und hätten dies gerne noch ein wenig länger genossen.


Nach der Abgabe genossen wir nochmals Adelaide. Wir fuhren mit dem Bus auf einer Rundstrecke, besuchten das Museum und die wunderschöne Bibliothek und schlenderten nochmals durch die Innenstadt. Am Abend bewunderten wir noch einen Christbaum, auf welchem eine richtige Lichtshow gezeigt wurde. Vorweihnachten einmal ganz anders.
Weiter geht es auf die Kangaroo – Islands. Dort sollten wir viele Tiere und wunderschöne Naturlandschaften bewundern können.
Ja so ein Camper kann einem schon ans Herz wachsen und das Camperleben auch.Toll dass alles so gut ging.